DIE STANDESORGANISATION DER ZÜRCHER ÄRZTINNEN UND ÄRZTE

Die AGZ vertritt die Interessen von rund 5‘700 diplomierten Ärztinnen und Ärzten im Kanton Zürich. Sie fördert den Zusammenhalt der Zürcher Ärzteschaft und setzt sich dafür ein, ihren Mitgliedern adäquate Rahmenbedingungen für die Ausübung des Arztberufes zu erwirken.


Die AGZ unterstützt ihre Mitglieder mit Dienstleistungen im beruflichen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Bereich. Sie setzt sich für die Qualität der medizinischen Berufsbildung (Aus-, Weiter- und Fortbildung) und die Qualität und Wirtschaftlichkeit der ärztlichen und  medizinisch-technischen Dienstleistungen ein.


Die AGZ pflegt das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzteschaft und Öffentlichkeit, Behörden und anderen Institutionen und gestaltet als starker und dynamischer Partner die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Kanton Zürich mit.

News

Empfehlung des AGZ-Vorstands zur FMH Urabstimmung

7 x NEIN zur Tarifrevision

Der Vorstand der AGZ begrüsst die Tarifrevision grundsätzlich, da die Struktur des TARMED nicht mehr zeitgemäss ist. Es sprechen jedoch gute Gründe für die Ablehnung der vorliegenden Version der Tarifrevision zum aktuellen Zeitpunkt.

  1. Nein zur revidierten Tarifstruktur – Frage 1: Der Tarif ist weiter zu verhandeln, weil wesentliche fachliche Bedenken noch nicht ausgeräumt sind. Der Bundesrat ist um Aufschub betreffend Einreichung der Tarifrevision zu ersuchen.
  2. Nein zum individuellen ärztlicher Faktor IAF – Frage 2: Der IAF steht ausserhalb der Struktur. Die Ärzteschaft soll über ihn aber erst auf Basis eines fertig verhandelten Tarifs entscheiden.
  3. Nein zur Stichfrage zu 2: Aus der Ablehnung der Fragen 1 und 2 ergibt sich auch die Ablehnung der Stichfrage.
  4. Nein zur Normierungsvereinbarung – Frage 3: Die nach 12 Jahren endlich gemäss medizinischen und betriebswirtschaftlichen Kriterien nachjustierte neue Tarifstruktur ergibt ein um 37% höheres Taxpunktvolumen: Dadurch werden der medizinische Fortschritt und die höheren Personal- und Infrastrukturkosten im Tarif berücksichtigt. Diese sachgerechte und betriebswirtschaftliche Erhöhung des Taxpunktvolumens entspricht dem KVG – die kostenneutrale Reduktion des Volumens durch die Normierungsvereinbarung nicht.   
  5. Nein zur Stichfrage zu 3: Verhandlungsbasis für Finanzierungsverhandlungen muss das richtige = erhöhte Taxpunktvolumen sein. Es wäre verkehrt, von einer falschen Verhandlungsgrundlage auszugehen und in den Verhandlungen zu versuchen, auf das richtige Niveau zu kommen.
  6. Nein zum Grundvertrag KVG – Frage 4: Über den Vertrag ist erst dann abzustimmen, wenn die noch offenen Fragen im Tarif gelöst wurden und die Normierungsvereinbarung definitiv vom Tisch ist
  7. Nein zum Grundvertrag UVG – Frage 5: Dito.

Für Rückfragen stehen Ihnen Präsident Josef Widler, Vizepräsident und Tarifverantwortlicher Rainer Hurni sowie Generalsekretär Michael Kohlbacher gerne zur Verfügung.

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